Sittiche

Auch die große Gruppe der Sittiche gehört systematisch gesehen zu den Papageien. Es gibt rund um den Globus (außer Europa, wie bei allen Papageien) eine große Anzahl verschiedener Sitticharten. Am bekanntesten in der Heimvogelhaltung sind die Wellensittiche und Nymphensittiche (die eigentlich zu den Kakadus gehören), aber zunehmend auch Katharinasittiche, Mönchssittiche, Ziegensittiche, Bourkesittiche, Schönsittiche, Schildsittiche, Halsbandsittiche und viele andere.

MönchssittichFoto: Mönchssittich, zoolog-botan. Garten Wilhelma, Stuttgart

Informationen und ein großes Sittichlexikon findet sich auf dieser Seite: www.sittich-info.de

Wer keine Möglichkeit besitzt, größere Papageien zu halten, kann durchaus auch mit Wellensittichen glücklich werden, die von der Haltung her doch einfacher sind. Sie sind kleiner und haben daher nicht so einen enormen Platzbedarf (obwohl auch sie unbedingt fliegen müssen!), sind leichter zu vergesellschaften, benötigen nicht so eine hohe Luftfeuchtigkeit, haben keine großen Ansprüche ans Futter, keine so lauten Organe und machen wesentlich weniger Dreck. Dafür werden sie normalerweise schnell zutraulich, auch wenn man sie, was Pflicht ist, mindestens zu zweit hält. Sie lassen sich jedoch auch problemlos in kleinen oder größeren (je nach Platz) Schwärmen halten. Infos finden Sie auf dieser Seite: www.sittichschwarm.de

Gut zu halten neben Wellensittichen und Nymphensittichen sind auch die südamerikanischen Rotschwanzsittiche (z. B. Rotbauchsittiche), Katharinasittiche und Bourkesittiche. Letztere sind dämmerungsaktiv und deshalb für tagsüber Berufstätige gut geeignet. Sie sind außerdem relativ leise und nicht so zerstörerisch (kaum Nagetrieb).