Amazonen

Viele Amazonen sind, ähnlich wie die Graupapageien, sehr sprachbegabt und deshalb auch ähnlich beliebt in der Haltung. Der Auftritt einer Blaustirnamazone in der Fernsehsendung „Deutschland sucht das Supertalent“ hat dieser Beliebtheit nochmals Vorschub geleistet. Eine Haltung dieser Tiere ist jedoch durchaus anspruchsvoll. Zudem lernt nicht jedes Tier auch tatsächlich sprechen.

Blaustirnamazone KopfFoto: Blaustirnamazone

Es gibt über 25 verschiedene Amazonenarten, die jedoch nicht alle für die Heimtierhaltung gleichermaßen geeignet sind. Besonders die seltenen Arten gehören aus Artenschutzgründen in die Hände von Züchtern.

Am bekanntesten und häufigsten gehalten ist die Blaustirnamazone, gefolgt von der Gelbscheitelamazone.

BlaustirnamazoneFoto: Blaustirnamazone

Amazonen, vorrangig die Hähne, neigen besonders in der Paarungszeit zu Territorialverhalten und damit verbundenen Aggressivitäten gegenüber dem Pfleger. Einzeln gehaltene Amazonen neigen zu aggressiven Angriffen gegenüber anderen Menschen als ihrer Bezugsperson. Am problemlosesten ist die Haltung von langjährig fest verpaarten Amazonen, dies sollte auch aus Tierschutzsicht Ziel jeder Haltung sein.

TaubenhalsamazoneFoto: Taubenhalsamazonen, Zoo Stuttgart (Wilhelma)

Amazonen sind meist robuste Pfleglinge, die nicht zu Krankheiten oder zum Federrupfen neigen (wobei beides natürlich dennoch vorkommen kann). Sie können allerdings, besonders in den Morgen- und in den Abendstunden, sehr laut sein.

Amazonen sind in Südamerika beheimatet.