Geschlechtsbestimmung durch DNA-Analyse

Heute war wieder eine ausführliche Nistkastenkontrolle bzw. Kontrolle der Küken dran. In diesem Zusammenhang habe ich jedem der drei Kleinen je drei Federn am Rücken gezogen, diese in drei verschiedene Plastikbeutel verpackt, mit der jeweiligen Ringnummer beschriftet, alles in einen Briefumschlag, ausgefüllten Anforderungsbogen dazu, und ab geht die Post ins Labor. Das heißt, in einigen Tagen weiß ich Bescheid, welche Geschlechter unsere kleinen Schätze haben. Also wenn das Große kein Junge ist, will ich ja nen Besen fressen! Bei den beiden anderen würde ich meine Hände nicht unbedingt ins Feuer legen, bei Nummer eins schon! Vielleicht lasse ich mich aber auch täuschen, da es vielleicht aufgrund des Alters einfach größer und kräftiger ist.

Da die zwei Alten die Aktion sehr misstrauisch verfolgt haben, habe ich keine lange „Schmusestunde“ abgehalten, sondern die drei nach verrichteter Dinge wieder in den Kasten getan und mich zurückgezogen. Dennoch sind natürlich ein paar ganz schöne Fotos dabei entstanden:

küken102Hier haben wir das mittlere Küken, welches meiner Meinung nach am ehesten ein Mädel sein könnte. Hier nochmal:

küken103Das Süße fing da direkt an, an meiner Bluse herumzuknabbern!

Hier haben wir das größte Küken:

Küken104Und noch ein Foto mehr von vorne:

Küken105Da sieht man auch das hübsche orange Brustgefieder ein bisschen.

Das kleinste Küken war zunächst ein bisschen schüchern:

Küken107Es hat dann aber schlussendlich doch noch ganz nett in die Kamera gelächelt:

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Man sieht schon immer noch den Unterschied in Größe und Befiederung zwischen den beiden Älteren und dem Nesthäkchen, gell?

Aber süß sind sie alle drei!

Viele Züchter machen den DNA-Test erst später, wenn die Kleinen ausgeflogen sind. Dies deshalb, da das Ausfliegen nochmals eine gefährliche Zeit darstellt, da hat sich schon mancher junge Papagei durch ungeschickte Flugmanöver das Genick gebrochen! Da ich sowohl optimistisch als auch neugierig bin, wage ich es jetzt schon! Der Vorteil ist, dass sich die Kleinen, solange sie noch im Nistkasten sitzen, besser greifen lassen.

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