Eifutter herstellen

Wie ich im letzten Beitrag schrieb, biete ich dreimal am Tag Eifutter für die Papageieneltern an. Ich habe verschiedene Rezepte, dies zuzubereiten. Hier eines davon:

Ich verwende sehr gerne das fertige trockene Eifutter Complet Classic oder Complet Sitt:

Eifutterzubereitung1Dies kann man hier bestellen.

Da hinein reibe ich meist etwas Karotte:

Eifutterzubereitung2Und zwar ganz fein. Die Menge, die man benötigt, damit das Ganze nachher die richtige Konsistenz hat, nicht zu trocken und nicht zu pappig, bekommt man mit der Zeit raus.

Eifutterzubereitung3Die geriebene Karotte wird dann gründlich mit dem Eifutter vermischt.

Eifutterzubereitung4Alternativ verwende ich auch ein Fertig-Eifutter der Firma Quiko oder CeDe, reibe statt Karotte etwas Apfel oder Gurke hinein oder ich mache ein „eigenes“ Eifutter aus hart gekochtem Ei.

Mir ist es ja wichtig, auch bei der Kükenaufzucht, durch möglichst viel Abwechslung die Nährstoffpalette abzudecken. Andererseits muss man auch aufpassen, zu vielseitig sollte das Angebot nicht sein, denn Papageien sind Gewohnheitstiere und lassen sich leicht durch Veränderungen aus dem Konzept bringen. Das darf natürlich bei einer Kükenaufzucht möglichst nicht passieren, nicht dass die Eltern nachher die Fütterung der Jungen einstellen.

Um zu verhindern, dass die Küken Nährstoffmängel haben, gebe ich hin und wieder ein Multivitaminpräparat über das Futter:

Eifutterzubereitung6Hier verwende ich gerne „Prime“, „Korvimin“ oder „Calcicare 40+“. Auch dabei muss man allerdings vorsichtig sein, um eine Übervitaminisierung zu vermeiden. Im schlimmsten Fall könnte man die Küken durch z. B. eine überhöhte Vitamin-A-Gabe sogar vergiften. Es ist also Vorsicht geboten. Bedenken muss man, dass die oben genannten Eifutter bereits komplett mit Vitaminen versehen sind. Also nur wenn man mehr eigenes Eifutter oder Keimfutter gibt, ist ein Vitaminpulver sinnvoll.