Sie fressen und fressen…

Ich kenne es noch von meinen Wellensittichen: So eine Brut frisst einem die Haare vom Kopf! Wenn Küken in einem Kasten waren, war ich gefühlt den ganzen Tag unterwegs, um Nachschub an Eifutter und anderem Weichfutter bereitzustellen. So ähnlich ist es bei den Papageien jetzt auch. Sie fressen und fressen. Mindestens fünfmal am Tag bringe ich ihnen was nach oben. Eifutter gibt es dreimal am Tag, zweimal Keimfutter, einmal Obst dazu. Dann natürlich das normale Körnerfutter. Kolbenhirse.

küken55Foto: Satte und zufriedene Papageienküken

Rudolf K. Wagner hat recht, er schreibt in seinem Buch „Unser Mohrenkopfpapagei“, dass die Papageien dazu angeregt werden, zu füttern, wenn man frisches Futter anbietet. Ich höre ja, wenn sie gefüttert werden, denn die Fütterung ist von den Bettellauten der Küken begleitet. Da bin ich natürlich froh darüber, wenn die Jungen oft und reichlich gefüttert werden und gut gedeihen (wie man ja auf dem Foto sehen kann!). Da macht es mir auch nichts aus, ständig Karotte zu reiben, Getreide einzuweichen und abzuspülen, Apfel zu schneiden, etc.

Keimfutter P2Foto: Keimfutter für Papageien

Besonders wichtig ist halt das Weichfutter, da die Eltern dies relativ schnell aufnehmen und weiterverfüttern können und es nicht erst lange im Kropf aufweichen müssen. Wobei ich beobachte, dass sie auch viel mit dem angebotenen Trinkwasser arbeiten. Dies ist innerhalb eines halben Tages mit vielen Futterresten total verschmutzt und muss erneuert werden.

küken58Foto: Die Papageienküken gedeihen prächtig!