Möglichst viele verschiedene Arten halten?

Nun, es gibt über 300 verschiedene Papageienarten.

Wie viele es genau sind, darüber gehen die Meinungen ein bisschen auseinander, was daran liegt, dass der Eine als Unterart einstuft, was ein anderer als eigene Art betrachtet.

239Foto: Palmkakadu, zoolog.-botan. Garten Wilhelma, Stuttgart

Bei dieser Vielfalt ist auf jeden Fall verständlich, dass bei Papageienfreunden der Wunsch aufkommt, mehrere verschiedene Papageienarten zu halten. Manche Arten, z.B. manche australische Sittiche, kann man auch gut in einer großen Gemeinschaftsvoliere zusammen halten, zumindest außerhalb der Brutzeit.

Allerdings sollte man bei Mischhaltungen immer mehr Platz einkalkulieren, als man für die gleiche Anzahl der Vögel einer Art rechnen würde. Es ist schon wichtig, dass jede Art ihren eigenen Bereich haben kann.

Nymp und WelliFoto: Gemeinschaftshaltung von Wellen- und Nymphensittichen

Im Zweifelsfall, das heißt, wenn nicht wirklich großzügig Platz zur Verfügung steht, finde ich es besser, lieber bei einer Art zu bleiben und sich dieser intensiv zu widmen. So kann man die Lebensbedingungen so ideal wie möglich gestalten. Darauf seine Kraft zu verwenden ist sicher besser, als sie dafür einzusetzen, möglichst viele verschiedene Arten sein Eigen zu nennen.

Ansonsten kann es Sinn machen, sich zumindest auf eine Gattung (z. B. Amazonen) oder einen Erdteil (z. B. südamerikanische Sittiche) zu spezialisieren.

Bei manchen Züchtern ist es eher so, dass auf Teufel komm raus abgeteilt und abgeteilt wird, um noch zusätzliche Vogelarten beherrbergen zu können.

Ich habe den Weg weg von mehr Artenvielfalt hin zur Spezialisierung und zu mehr Raum für die Vögel als den für mich und meine Vögel optimalen erkannt.

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