Gebasteltes Papageienspielzeug

Hier habe ich gezeigt, wie ich aus Leder, Plastikperlen und Papierringen ein Papageienspielzeug gebastelt habe. Was ist aus dem Spielzeug geworden? Haben meine Papageien es angenommen?

Nun, „spielen“ bedeutet bei Papageien in den allermeisten Fällen „kaputt spielen“, genau das ist auch mit dem selbst gebastelten Spielzeug passiert, so sah es nach drei Tagen aus:

Kaputtes SpielzeugAlso ein paar Perlen, alle Ringe und etliche Weidenbälle abgezupft und zerlegt, einige Knoten gelöst, das Leder bissle zernagt. Am Boden sah es so aus:

Reste Spielzeug

Hier konnte man die Reste des Spielzeugs, zum Teil klein zerlegt, begutachten.

Wieso bastle ich Papageienspielzeug, wenn es innerhalb von drei Tagen fast völlig zerlegt ist? Nun, zum Einen ist es natürlich wesentlich preisgünstiger, wenn sie das von mir gebastelte Spielzeug zerlegen, statt ein teures gekauftes.

Zum Zweiten weiß ich, was ich verwendet habe, welche Materialien sie schreddern. Keine Farben und Lacke, die nicht von mir „durchgewunken“ wurden.

Zum Dritten, solange die Papageien mit dem Spielzeug zugange sind, machen sie schon nichts anderes kaputt. Ich will ja nicht, dass sie aus Langeweile an die Einrichtung gehen!

Zum Vierten, der Hauptgrund, die Papageien sollen ja beschäftigt werden. Und so ein tolles Spielzeug, mit verschiedenen Materialien, die sich wunderbar zum Zerlegen eignen, bringen viel Abwechslung in den Papageienalltag. Es ist also ein voller Erfolg, wenn die Papageien offensichtlich drei Tage mit diesem Spielzeug beschäftigt waren! Und es ist immer noch nicht ganz unbrauchbar! Die beiden kommen inzwischen auf den Geschmack von Lederspielzeug und werden die Lederschnüre bestimmt noch ein bisschen bearbeiten, ganz zu schweigen von der letzten Weidenkugel! Vielleicht ergänze ich das Spielzeug auch nochmal und binde das Eine oder Andere noch daran fest! Auf dass es wieder abgerissen werde!

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