Der Papageienkot

Heute haben wir mal ein echtes Scheiß-Thema: Die Papageienkacke!

Hier kommt ein Foto von einem gesund aussehenden Haufen:

Das Grünliche ist der Kotanteil und das Weiße der Urinanteil. Solche großen Häufen werden in der Regel morgens gemacht, als erste Hinterlassenschaft nach der Nacht. Die Häufen im Tagesverlauf fallen oftmals kleiner aus:

Je nachdem, was die Papageien gefressen haben, kann der Kot auch mal eher orange oder bläulich gefärbt sein. Hin und wieder wird auch nur Pipi abgesetzt. Also nicht erschrecken, wenn mal nur „flüssig“ kommt oder die Farbe variiert.

Während die kleinen Wellensittiche so cirka alle zehn Minuten etwas fallen lassen, geschieht dies bei meinen Papageien so etwa einmal in der Stunde. Sie haben einen etwas langsameren Stoffwechsel als die quirligen Wellensittiche.

Es gibt Leute, die trainieren mit ihren Papageien, dass diese nur an eine bestimmte Stelle ihr Geschäft machen. Papageien können das durchaus lernen. So weit bin ich mit meinen jedoch noch nicht, bzw. machen sie eh nur an Stellen, wo es mich nicht stört.

Während die trockenen Wellihäufchen im Grunde aufgefegt werden können, muss man bei den Hinterlassenschaften der Papageien schon ein bisschen kratzen. Ich nehme hierzu eine Spachtel (Baumarkt). Der Kot ist aber auch ganz gut wasserlöslich!

Im Kot lassen sich viele Krankheiten nachweisen (Chlamydien, Salmonellen, etc.), weshalb bei auffälligem Kot oder schlechtem Allgemeinbefinden nach Absprache mit dem vogelkundigen Tierarzt eine Kotuntersuchung oft sinnvoll ist.

 

Ein Gedanke zu „Der Papageienkot

  1. Gabriele Menz

    hallo , ich lese gerade ihre sehr intresante seite , mein mohrenkopfpapagei riecht seit einiger zeit sehr muffig (kloake ) wiesen sie ,was das ist . ich danke ihnen für ihre antwort.
    mit freundlichen grüßen gabriele menz

    Antworten

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