Die Mauser

Das Federkleid der Vögel erneuert sich von Zeit zu Zeit. Sie mausern, oder „mausern sich“. Je nach Vogelart passiert das ein oder zweimal im Jahr und zieht sich über unterschiedlich lange Zeiträume dahin. Bei Wellensittichen z.B. hat man manches Mal den Eindruck, sie sind fast das gesamte Jahr über in der Mauser!

Meine beiden Mohrenkopfpapageien sind auch gerade dabei, den Federwechsel durchzumachen. Bei ihnen ist die Mauser nach wenigen Wochen komplett abgeschlossen.

In der Mauser verlieren die Vögel sukzessive sowohl die kleinen Federchen:

Dies sind bei meinen Papageien nicht nur die grünen, sondern auch die gelben und orangen Federn, ein buntes Bild!

Aber auch die großen Federn werden abgestoßen und wachsen neu, sowohl die Schwanzfedern als auch die Schwungfedern:

Diese sind beim Mohrenkopfpapageien überwiegend grau und nur teilweise grün gefärbt. Sie sind am Vogel so angeordnet, dass die grüne Hälfte gesehen wird und der Vogel deshalb grün aussieht.

Obwohl ich eine ganze Menge Federn jetzt hier schon liegen habe, die verloren wurden (ich sammle sie für jemanden zum Basteln), sieht man den Papageien überhaupt nix an. Sie sehen kaum besonders zerrupft aus und auch das Fliegen klappte während der gesamten Mauserzeit reibungslos. Das heißt, sie verlieren nur so viele Federn auf einmal, dass die Flugfähigkeit nicht beeinträchtigt wird. Für wildlebende Vögel ist dies eine sinnvolle Strategie der Natur!

Versteht sich, dass meine Papageien während der Mauserzeit besonders vitamin- und mineralstoffreich ernährt werden, durch gesundes Obst und Gemüse, Keimfutter, oder nach Bedarf auch mal durch eine Kur mit einem guten Vitaminpräparat (Korvimin, Prime, o.ä.)!

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