Keimfutter für Papageien

Was war noch drin in meinem Paket von Ricos Futterkiste, von dem ich am Mittwoch schrieb? Zum Beispiel eine Tüte „Keimfutter P2“, für Papageien:

Keimfutter TüteKeimfutter ist ein sehr nahrhaftes und eiweißreiches Futter und ist besonders gut für die Zucht geeignet. Zum einen kann es die Papageien in Brutstimmung versetzen, zum anderen ist es für die Jungenaufzucht gut geeignet, da es recht weich ist und sich gut verfüttern lässt. Und es führt sowohl den Elterntieren als auch den Küken wichtige Nährstoffe zu.

Jedoch auch außerhalb der Brutzeit und wenn man seine Vögel nicht in Brutstimmung versetzen will, kann man ab und zu Keimfutter reichen. Man sollte es halt von der Häufigkeit her nicht übertreiben, aber so einmal in vierzehn Tagen stellt es eine willkommene Aufbesserung des Speisezettels dar.

Keimfutter hand

Das vorgestellte Keimfutter „P2“ von Rico enthält Erbsen, Sonnenblumenkerne, Kardi, Dari, Wicken u.a. Es gibt auch Keimfutter mit anderen Zusammenstellungen, ich wechsle auch hier immer mal wieder ab, so dass die Vögel möglichst vielseitig ernährt werden. Wichtig ist bei Keimfutter, dass es von guter Qualität ist, da es sonst nicht keimt, sondern gammelig wird. Mit dem hier vorgestellten Futter habe ich diesbezüglich gute Erfahrungen gemacht.

Wie wird das Keimfutter zubereitet? Ich mache es bei diesem speziellen Futter so, dass ich es abends in Wasser einweiche. Morgens gebe ich es dann in ein Sieb oder in meine Keimbox, spüle es über den Tag immer mal wieder mit Wasser ab und lasse es bis zum nächsten Morgen stehen.

Foto: Keimbox, befüllt mit Weizen

Dann wird es nochmals kräftig abgespült und direkt verfüttert. Nicht gefressenes Keimfutter sollte man bereits nach wenigen Stunden wegwerfen, damit Bakterien keine Chance haben, sich darauf breitzumachen.

Keimfu.Je nach Sorte des Keimfutters kann man es auch länger keimen lassen. Es hängt zudem immer ein bisschen von der Vorliebe der Vögel ab, manche mögen nur gequollenes oder gerade mal angekeimtes Futter, andere lieben Körner mit langen Keimlingen. Da muss man ein bisschen herumprobieren. Meine haben anfangs überhaupt kein Keimfutter gefressen. Nach vielmaligem Anbieten und dem Verkürzen der Keimdauer auf einen Tag, wie oben beschrieben, fressen sie es jetzt ganz gerne.

 

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