Lange Tage, kurze Nächte

Die meisten Papageien kommen aus Regionen rund um den Äquator, dort herrscht ganzjährig eine ungefähre Tag-und-Nacht-Gleiche. Die Schwankungen der Tag- und Nachtlänge ist daher für Papageien ungewohnt, manche sagen, ungesund.

Ich versuche, meinen Papageien auch in den Sommermonaten einen ausreichend langen Nachtschlaf zu gönnen, 12 Stunden werden es allerdings meist nicht, da sie doch mitbekommen, dass es länger hell ist und dann einfach auch länger aktiv sind. Im Winter ist es einfacher, da lasse ich einfach meine Tageslichtlampen bzw. birdlamps 12 Stunden an und reguliere so die Taglänge recht genau. Da die Papageien ein Zimmer für sich haben, bekommen sie auch kaum mit, wenn der Rest der Familie sich noch halbe Nächte um die Ohren schlägt.

Im Übrigen haben meine beiden Mohrenkopfpapageien einen ganz besonderen Schlafplatz: Auf einem Dachbalken! Dort sitzen sie natürlich vor dem ganz frühen Lichteinfall geschützt und haben, denke ich, auch insgesamt ein gutes und sicheres Gefühl. Ich sage immer, sie sitzen auf ihrem „Schlafbaum“!

Wer eine Papageienvoliere in den Wohnräumen stehen hat, kann mit einer (leichten!) Decke abends für Verdunkelung sorgen, bzw. auch morgens für einen längeren Schlaf. Denn wenn die Vögel um diese Jahreszeit bereits um fünf wach sind und krakeelen, machen sie sich meist nicht so beliebt!

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